Was ist Obsidian und warum mache ich einen Test?

Obsidian ist ein Notiz-Tool. Ich nutze es vorwiegend zum Journaling, um meine Gedanken und Learnings über den Tag verteilt niederzuschreiben. In Zukunft kann ich mir vorstellen, noch mehr Funktionalitäten einzusetzen und werde mit den verschiedensten Erweiterungen experimentieren. Ich habe lange RoamResearch genutzt, bin damit aber nicht wirklich „warm“ geworden.

Was kann Obsidian?

Mit Obsidian ist es möglich, seine eigenen Notizen miteinander zu verlinken. Das schafft einerseits bewusste Verbindungen und regt einen an, „vernetzt“ zu denken. In diesem Prozess befinde ich mich gerade. Interessant sind aber auch die nicht-verlinkten Erwähnungen.

Mit einem einfaches Setup kann man schnell starten. Hierfür würde ich mir auch gar keine große Ordner-Struktur vorab überlegen, sondern schnell anfangen. Das Ziel ist es schließlich, ein System zu schaffen, dass DIR persönlich hilft.

Durch das Remixen von Inhalten entstehen neue Content-Inhalte für diesen Blog oder auch für meinen Newsletter. Die Software lässt sich durch Plugins individuell erweitern und ganz nach den eigenen Vorlieben anpassen. Das Beste ist die Geschwindigkeit und die Markdown-Files, die zukunftssicher sind und einfach DIR gehören.

Funktionalitäten von Obsidian im Überblick:

  • Markdown-Files (Future Proof)
  • Lokale Daten (Totale Kontrolle, immer verfügbar)
  • Geschwindigkeit
  • Notizen miteinander vernetzen
  • Kostenlos für die private Nutzung
  • Erweiterungen installieren
  • Graph View
  • Große Community

Wie mache ich es im Moment?

Derzeit mache ich meine schnelles „Capturing“ von Inhalten noch in Evernote. Das tägliche Journaling findet komplett in Obsidian statt. Im Moment ist es weiterhin eine Testphase, die aber nun schon ein paar Wochen andauert. Im Vergleich zur RoamResearch gab es einige Dinge, die mich zum Wechsel bewogen haben.

Meine Ordnerstruktur in Obsidian, die sich langsam an meine Bedürfnisse anpasst.

Warum überzeugt mich Obsidian?

Das ist einerseits die Schnelligkeit und der Graph-View, die mich beide begeistern. Ich finde es aber auch genial, dass meine Dateien ab sofort im Markdown-Format vorliegen und von jedem beliebigen Editor gelesen werden können. Das bedeutet, meine Notizen sind für die Ewigkeit. Sollte mir Obsidian irgendwann nicht mehr gefallen, kann ich die Notizen problemlos mitnehmen und einlesen. Einen Wechsel aus Roam, das nicht auf das gleiche Markdown-Format setzt, ist allerdings mit viel „Formatierungsarbeit“ verbunden. Ich konnte mich bisher nicht dazu überwinden, alle Inhalte zu übernehmen.

Ich denke aber, dass ich in Zukunft einen ausführlichen Artikel zum Vergleich Roam vs. Obsidian schreiben werde. Ich möchte bis dahin gerne weitere Erfahrungen sammeln und mein Wissen vertiefen.

Mein Fazit: Obsidian hilft mir bei meinen Workflows

Das soll kein Artikel für oder gegen ein Tool sein. Ich möchte einfach nur verdeutlichen, dass mir Obsidian in den letzten Wochen geholfen hat, ein paar Baustellen in meinen Workflows zu beheben. Darüber habe ich bereits in einem meiner Atomic Essays berichtet. Es ist genial, ein „Second Brain“ für die Ewigkeit zu erstellen, indem ich meine Notizen im Markdown-Format schreibe. Ich sage aber gleich dazu, dass Evernote weiterhin einen wichtigen Stellenwert für mich einnimmt, gerade in Verbindung mit meinem PARA-Setup.

Womit kannst du gleich jetzt starten? 3 Tipps auf die ✋

  1. Obsidian jetzt kostenlos herunterladen und installieren: https://obsidian.md/
  2. Video von Linking your Thinking auf Youtube anschauen
  3. Einfach die ersten Notizen erstellen und langsam beginnen.

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