Zwischen den Welten: Warum ich auf meinem Kindle mehrere Bücher gleichzeitig lese und dabei auf Vor- und Nachteile stoße

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Ich lese gerne auf dem Kindle von Amazon. Es hat einfach verschiedene Vorteile, Bücher digital zu lesen. In diesem Artikel gehe ich aber auch auf die Nachteile aus meiner Sicht ein und stelle diese gegenüber.

Ich lese immer mehrere Bücher gleichzeitig

Mittlerweile nutze ich einen „Kindle“ in der 2. Generation. Mein alter Kindle war so dermaßen langsam in der Handhabung, dass ich nun das neuere Modell von meiner Frau verwende. Sie hat für sich festgestellt, dass es ihr mehr Spaß macht, physische Bücher zu lesen.

Manchmal gebe ich ihr da Recht, aber da ist sowieso mehrere Bücher lese, ist eigentlich immer ein „echtes“ Buch dabei. Häufig sind es 2-4 Bücher, die ich gleichzeitig lese.

Ich nutze den Kindle in Verbindung mit Readwise, um Highlights und Notizen, die ich während des Lesens mache, direkt zu Obsidian zu exportieren. Das geht natürlich auch mit richtigen Büchern, ist aber vom Workflow viel schwieriger, weil die einzelnen Seiten eingescannt werden müssen.

Für mich hat die Nutzung eines Kindles verschiedene Vor- und Nachteile, auf die ich nun näher eingehen will.

Vorteile eines Kindle

  1. Der Vorteil für unterwegs: Bücher lassen sich auch mobil lesen (Handy, Tablet oder im Browser), wenn der Lesestatus synchronisiert ist. Dort kann ich diese dann weiter verarbeiten.
  2. Mit verschiedenen „Readwise-Tricks“ kann ich eine bestimmte Struktur in meinem Export erschaffen.
  3. Ich habe einen Großteil meiner Bücher immer mit dabei und muss kein Buchregal füllen. Und seien wir einmal ehrlich, die meisten Bücher liest man eh nur einmal und verschenkt diese anschließend nicht…
  4. Es müssen keine Bäume abgeholzt werden.
  5. Leseproben lassen sich herunterladen. Ich mache das häufig, wenn ich irgendwo eine Empfehlung erhalte, dass ich mir eine Leseprobe direkt herunterlade. So habe ich immer ein nächstes Buch bzw. eine ganze Auswahl, was ich später lesen kann parat.

Nachteile eines Kindle

  1. Die installierte Software auf dem Kindle ist ziemlich langsam, zumindest in der Paperwhite-Version, die ich noch verwende.
  2. Für eine digitale Version sind die Bücher meistens sehr teuer, aber das hängt mit der Buchpreisbindung in Deutschland zusammen.
  3. Manchmal vermisse ich es, einfach ein paar Seiten vorzublättern, das ist umständlich auf dem Kindle. Auch das Zuschlagen eines Buches ist ein „haptisches Feebback“, dass ich ganz gerne mache, wenn ich ein Buch ausgelesen habe.

Früher hatte ich ein bestimmtes Leseziel, das brauche ich aber nicht mehr. Ich will lieber „mehr“ für mich aus den Büchern mitnehmen und setze dabei auf Qualität. Ich halte Ausschau nach „goldenen Nuggets“. Es ist aber ein langer Prozess, um sich selbst zu verändern.

Ich brauche nur eine passende Gewohnheit und versuche daher, mindestens 10 Minuten pro Tag in einem Buch zu lesen. Auf mobilen Endgeräten liest man zwischendurch ja sowieso viel, daher geht es manchmal etwas unter.

Readwise ist eine zentrale Schnittstelle in meinem PKM-System. Es füttert automatisch mein „Second Brain“ in Obsidian und muss nur mit meinem Kindle verbunden sein. Dann läuft es alleine im Hintergrund.

So richte ich den Kindle perfekt für mich ein

Das Einrichten eines Kindles ist kinderleicht.

Man loggt sich einfach mit seinem Amazon-Account ein und hat sofort Zugriff auf seine eBooks. Diese lassen sich nach Bedarf auf das Endgerät herunterladen. Leseproben landen ebenfalls schnell auf dem Gerät.

Ich verwende den Kindle meistens im Flugmodus, damit der Akku einfach länger hält und habe den Helligkeitsmodus nach Bedarf eingestellt.

Du kannst übrigens auch eine Familienbibliothek einrichten, um Bücher mit deiner/m Partner:in auszutauschen. Das funktioniert aber nicht so intuitiv wie von Amazon gedacht über die Webseite…

Fazit: Niemals ganz ohne physische Bücher

Ich mag es einfach, zwischendurch immer wieder Bücher auf dem Kindle zu lesen.

Natürlich ist es ein ganz anderes Lesegefühl als bei einem richtigen Buch. Aber ich weiß die Vorteile zu schätzen und freue mich manchmal echt, wenn ich kein „dickes“ Buch mitschleppen muss und meine Markierungen direkt zu Readwise synchronisiert werden.

Gerade in Zeiten, wo Nachhaltigkeit im Vordergrund steht, ist es eine gute Möglichkeit, mit einer kleinen Tat einen positiven Beitrag zu leisten. Auch wenn ich niemals ganz auf echte Bücher verzichten werde.

3 Tipps auf die ✋

Womit kannst du gleich jetzt starten? 3 Tipps auf die ✋

  1. Mit Amazon Prime kann man übrigens kostenlos E-Books lesen.
  2. Über lesen.amazon.de kann man seine Bücher im Browser lesen.
  3. Dank der kostenlosen Leseproben kannst du meistens mehr als ein Kapitel „Probelesen“.

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