Tag 6: Warum ein Online-Taskmanager bei mir nicht funktioniert

Ich habe heute in einem Podcast in der Mittagspause festgestellt, dass es für mein Gehirn besser ist, dass ich meine Tasks am besten ALLE per Hand auf Papier schreiben sollte.

Bullet Journaling ist meine Lösung

Seit 5 Jahren nutze ich bereits die Technik des Bullet Journalings. Ich bin sozusagen ein Experte, konnte mich aber nie ganz von meinem Taskmanager Todoist lösen und habe diesen auch noch immer im Einsatz. Es ist doch so verlockend, einfach jede Aufgabe kurz zu notieren, wenn sie mir in den Sinn kommt. Die Folge ist allerdings eine lange Liste an nicht wichtigen Aufgaben.

In einem Journal, in meinem Fall einem Notizbuch von Leuchtturm, schreibe ich nur die wichtigsten Aufgaben des Tages auf. Dazu notiere ich kurz und knapp, was am Tag so passiert. Termine trage ich digital in Outlook (Beruf) oder meinen Google Kalender (Privat) ein.

Es ist einfach befreiend, abends oder zum Ende des Arbeitstages über seinem Notizbuch zu sitzen und den Tag zu reflektieren. Wichtige Termine und Aufgaben schreibe ich dabei für den Folgetag auf. Kleine Themen, die es vielleicht in den Taskmanager geschafft hätten, fallen dabei durch.

Alles per Hand aufschreiben

Mein Unterbewusstsein nimmt die aufgeschriebenen Aufgaben ganz anders wahr, als wenn ich es in ein Online-Tool eintragen würde. Ich habe mich in den letzten Jahren immer wieder gefragt, warum die verschiedensten Taskmanager und Techniken bei mir nicht funktioniert haben. Und dabei war die Lösung doch so nahe.

Einfach alles per Hand in mein Journal aufschreiben, reflektieren und ggf. auf einen Folgetag oder eine Übersicht übertragen. So nutze ich Todoist im Moment.

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