So habe ich meine Rezepte von Notion zu Obsidian migriert

Ich habe mich dazu entschieden, meine Kochrezepte, die ich eigentlich in Notion verwalte, zu Obsidian umzuziehen. Wie ich das genau gemacht habe, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Darum habe ich meine Rezepte von Notion zu Obsidian übertragen

Aber erstmal möchte ich dir die Hintergründe erklären.

Eine zeitlang habe ich Notion als All-in-one-Tool für meine Notizen entdeckt, nachdem ich von Evernote umgezogen bin, hier habe ich ausführlich darüber berichtet. Allerdings habe ich das auch schnell wieder revidiert. Dennoch habe ich einen Anwendungsfall gesucht, um trotzdem etwas weiter mit Notion zu arbeiten. Dabei bin ich bei meiner Rezept-Datenbank gelandet. Der Plan war es eigentlich, diese zu digitalisieren und mit meiner Frau zu teilen…

Aber was soll ich sagen: letztendlich habe nur ich diese Notion-Datenbank genutzt. Mit der Einführung der „Bases-Funktion“ in Obsidian, womit ich ebenfalls Datenbank-Ansichten aller meiner Notizen in einer unglaublichen Geschwindigkeit ohne Ladezeiten erstellen kann, war das jedoch wieder hinfällig. Zumal ich Obsidian tagtäglich nutze und auch hier schon 3-4 Rezepte gespeichert habe, die ich regelmäßig in meinen täglichen Notizen verlinkt habe.

Daher war es naheliegend, dass ich meine Rezepte „umgezogen“ habe. So bin ich dabei vorgegangen.

Vorgehensweise: Sieben Schritte

  1. Export: Der Export in Notion war ein Kinderspiel: Mit wenigen Mausklicks ist es möglich, eine Datenbank als CSV bzw. Markdown zu exportieren. Und das ist genau das Format, mit dem auch Obsidian arbeitet.
  2. Import: Man erhält eine Zip-Datei, die nur noch entpackt werden muss. Anschließend lässt sich der Ordner ganz einfach in den eigenen Obsidian Vault verschieben. Ich habe dafür meinen „+“ Ordner, meine Inbox, genutzt.
  3. Sichten: Es lohnt sich, einen kurzen Blick auf diese Dateien zu werfen. Man erhält nämlich einen Unterordner mit verschiedenen Ordnern für Bilder und die entsprechenden Markdown-Files.
  4. Template: Ich habe mir eine Vorlage erstellt, die ich ab sofort für meine Rezepte nutzen kann.
  5. Aufbereiten: Nach und nach habe ich meine Rezepte mit der neuen Vorlage aufbereitet. Das dauerte etwas länger, weil ich ca. 50 Rezepte importiert habe.
  6. Umbenennen: Ich habe nun noch den jeweiligen Titel des Rezeptes und den Bildnamen bearbeitet.
  7. Dateien: Anschließend habe ich die Dateien (Rezept, Bilder) in meine entsprechende Ordnerstruktur verschoben.

Wie du siehst, geht es ganz schnell, seine Daten aus Notion zu Obsidian zu migrieren.

Natürlich ist es etwas manueller Aufwand, jedes einzelne Rezept zu bearbeiten, aber anschließend kann ich die Daten verwenden und miteinander verlinken. So setze ich z.B. gerne einen Link in meinen täglichen Notizen, wenn ich ein bestimmtes Rezept gekocht habe, um meine Erfahrungen zu dokumentieren. Das hilft mir vor allem, wenn ich in Zukunft ein bestimmtes Rezept noch einmal kochen will.

Ich habe das zuletzt echt häufig gemacht, wenn ich ein Brot gebacken habe.

Daher war es naheliegend, nun alle Rezepte zu übertragen. Es war auch wirklich kinderleicht, denn durch die Export-Funktion bei Notion werden die Daten schnell bereit gestellt. Es ist lediglich etwas Handarbeit (s.o.) notwendig. Für größere Mengen an Notizen würde ich es aber nicht machen!

Meine Vorlage für die Darstellung der Rezepte in Obsidian

Es ist auch wieder eine Möglichkeit, einzelne Rezepte zu löschen und noch etwas zu optimieren. Denn wie so häufig speichert man erst mal viele Dinge, die hinterher doch nicht benötigt werden…

Fazit

Alles in allem hat es mich natürlich einiges an Zeit gekostet, die Rezepte aufzubereiten. Aber jetzt habe ich diese in einem Format vorliegen, was ich auch zukünftig nutzen kann. Und es war gar nicht kompliziert.

Probiere es doch auch einmal. Wenn du Fragen hast, schreibe mir gerne einen Kommentar!

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