Das ist mein Podcast-Workflow

Mein Podcast-Workflow: Apple Geräte inkl. Podcast

Ich kann mich weiterbilden oder einfach nur informieren und das kostenlos: die Rede ist von Podcasts. In diesem Artikel zeige ich dir meinen Podcast-Workflow.

Häufig ein paar Notizen nach dem Hören

Seit mehreren Jahren höre ich nun regelmäßig Podcasts und das mehrere Stunden in der Woche.

Denn ich mag es, mich weiter zu bilden oder einfach nur Themen zu lauschen, die mich interessieren. Das mache ich vor allem unterwegs und nebenbei. Eigentlich ist das Hören von Podcasts niemals meine „Nummer 1 Aktivität“, ich mache es vorwiegend beim Spazieren, Joggen oder Fitnesstraining… Daher gibt es an der Stelle sicherlich noch Optimierungspotenzial.

Aber häufig erstelle ich mir doch ein paar Notizen mit Gedanken, die mich während des Hörens bewegt haben.

Diese landen dann direkt bei mir in meinem Eingangsordner in Obsidian. Dort kann ich die Notizen dann bei Gelegenheit weiterverarbeiten oder manchmal auch löschen. Je nach Wichtigkeit entscheide ich mich für den einen oder anderen Weg.

Ich lade Podcasts herunter

Ich lade Podcast grundsätzlich herunter, dabei wähle ich nur Themen oder Interviews mit Personen aus, die mich besonders interessieren.

Dafür nutze ich bei meinem iPhone (Von Android zum iPhone – Mein Wechsel und warum ich es (nicht) bereue) die Standard-App von Apple, woran ich mich erstmal gewöhnen musste. Denn von Android war ich es gewohnt, eine viel komplexere App mit mehr Funktionen zu nutzen, die z.B. auch Hörstatistiken mitgetrackt hat. Dennoch ist der Workflow nahezu gleich geblieben.

Ich habe stets eine „Hörliste“, auf der befinden sich nur Podcasts, die ich vorab bereits im WLAN heruntergeladen habe.

Das spart einerseits Bandbreite, aber hilft auch dabei, dass ich z.B. bei Autofahrten unterbrechungsfrei meine Podcasts hören kann. Somit habe ich keine Aussetzer in Tunneln oder weniger gut ausgebauten Gebieten. Es sorgt gleichzeitig für einen bewussteren Konsum.

Priorisierung im Weekly Review

Die Hörliste bereite ich einmal in der Woche während meines Weekly Reviews vor und erstelle eine grobe Reihenfolge der Titel.

Ich habe um die 30 Podcasts, die ich regelmäßig höre. Dabei selektiere ich aber nur nach Themen, die mich interessieren. Jede Woche lade ich mir diese herunter und habe am Ende zwischen 10-25 Episoden auf meinem Handy. Die Liste wird immer länger, um das zu verhindern, lösche ich wöchentlich immer einige ungehörte Podcasts, die für mich an Relevanz verloren haben. Das ist mental sehr befreiend.

Zu Beginn der Woche habe ich dann eine priorisierte Hörliste von 10-12 Podcasts, die in die engere Auswahl gekommen sind und auf ihr Hören warten. Dabei habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, dass ich pro gehörtem Podcast einen anderen wieder lösche. Ansonsten wird meine Hörliste einfach zu lang.

Ganz unterschiedliche Interessen

Meine Interessen sind beim Podcasthören ganz unterschiedlich.

Ich mag vor allem Interviews, gerade aus dem Sportbereich oder von großen Persönlichkeiten. Ich höre aber auch gerne Themen über Gesundheit, (Online-) Marketing, KI oder Persönlichkeitsentwicklung. Die einzige Bedingung ist, mich muss die einzelne Folge interessieren, ansonsten lade ich diese erst gar nicht herunter!

Fazit: Podcasts sind ein schönes „Nebenbei-Medium“

Podcasts sind ein wunderbares „Nebenbei-Medium“. Ich kann mich kostenlos zu den Themen weiterbilden, die mich interessieren und bewegen. Das mache ich ganz nebenbei, auch wenn ich dadurch so eine Art „Dauer-Beschallung“ habe. Wenn es mir gedanklich zu viel wird, schalte ich zwischendurch gerne das Handy aus und packe meine Kopfhörer weg. Denn manchmal macht einfach Sinn, seinem Geist mal eine Pause zu gönnen. Es ist also wichtig, einen gesunden Mittelweg zu finden, s. auch digitale Gesundheit beginnt mit Aufmerksamkeit.

Tipps

Womit kannst du gleich jetzt starten? 3 Tipps auf die ✋

  1. Nutze die Standard-Podcast-App auf deinem Handy.
  2. Lade dir die Podcasts herunter, die dich wirklich interessieren.
  3. Mache dir Notizen, wenn dich ein Gedanke wirklich inspiriert.

4 Kommentare

  1. Lieber Daniel,

    vielen Dank, dass du deinen Workflow geteilt hast – ich finde es immer spannend zu sehen, wie andere ihre Prozesse gestalten.

    Gerade dein Punkt zum Priorisieren und bewussten Auswählen, was man konsumiert, spricht mir aus dem Herzen. Auch ich merke, wie wertvoll es ist, sich nach dem Hören gezielt Gedanken zu machen und Notizen festzuhalten. Das schafft echten Mehrwert, statt Podcasts nur „durchlaufen“ zu lassen.

    Auf der technischen Seite möchte ich dir eine App empfehlen, die meinen eigenen Workflow enorm verbessert hat: Snipd. Du findest dies unter folgendem Link: https://www.snipd.com/

    Mit Snipd kann ich während des Hörens per kurzem Tastendruck – etwa am Kopfhörer oder Lenkrad – spannende Stellen markieren. Die App erstellt dann automatisch KI-gestützte Zusammenfassungen der wichtigsten Erkenntnisse. Diese lassen sich direkt exportieren und in mein persönliches Wissenssystem (PKM) einfügen.

    Snipd bietet Schnittstellen zu Tools wie Readwise, Evernote und Obsidian, sodass die Notizen nahtlos weiterverarbeitet werden können.

    Viele Grüße

    Ferdinand

    1. Hi Ferdinand, vielen Dank für deine Rückmeldung und die Empfehlung. Ist das Tool kostenlos?

      Es hört sich auf jeden Fall spannend an und gerade im Auto macht es Sinn, wenn ich mir keine Notizen erstellen kann…

      Es freut mich, wenn du ggf. Input aus meinem Workflow für dich mitnehmen kannst.

  2. 10 Podcast pro Woche… Das ist eine Ansage! Ich finde es spannend, dass du dir angewöhnt hast, nach dem Hören einen Podcast direkt wieder zu löschen. Ein richtig gutes Ritual. Machst du dir auch gelegentlich Notizen zu einzelnen Folgen oder ist es für dich reines Hören?

    1. Hi Robert, danke für deine Kommentar.

      Ich mache mir tatsächlich zwischendurch auch flüchtige Notizen (s. Zettelkasten), die dann in meiner Inbox warten, weiter verarbeitet zu werden.

      Ich höre auch eine Menge Sport- bzw. Fußball-Podcasts. Dabei erstelle ich weniger Notizen als bei Sachthemen oder Interviews. Manchmal ist es auch einfach nur ein Zitat, dass mich inspiriert und ich gerne speichern möchte. 😉

      Wie schaut es bei dir aus, erstellst du dir Notizen?

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