Küchenkontor: Unser Küchenstudio der Wahl in Mülheim

Küchenkontor Mülheim

Vor ein paar Wochen standen wir vor der Wahl. Bedingt durch einen anstehenden Umzug wurde dringend eine Küche benötigt. Nach einiger Recherche haben wir ein Studio in Mülheim an der Ruhr ausfindig gemacht: den Küchenkontor. Denn aufgrund eines Erstbezuges war es leider nicht möglich, eine Küche eines Vormieters zu übernehmen, was sicherlich die günstigere Variante gewesen wäre. Dafür haben wir hier nun eine Küche ganz nach unseren Wünschen stehen.

Nachdem klar war, dass wir umziehen würden, musste es schnell gehen. Denn bei den aktuellen Lieferzeiten war Eile angesagt. Ein Bochumer Küchenstudio hat nicht auf unsere Anfrage reagiert und mit Möbelhäusern haben wir in der Beziehung nicht so positive Erfahrungen gesammelt. Aber eines stand fest, dass wir unsere in die Jahre gekommene IKEA-Küche nicht mitnehmen würden. Das haben wir uns schon damals beim Aufbau geschworen…

Also ging es zum Küchenkontor von Inhaber Rupert Blessing, der sehr zeitnah auf unsere Anfrage reagiert und uns einen unverbindlichen ersten Termin angeboten hat. Schnell war klar, hier kommen wir ein zweites Mal hin und intensivieren unsere Küchenplanung. 😉

Schnell war klar, hier kommen wir ein zweites Mal hin

Im zweiten Gespräch ging es direkt ans „Eingemachte“, nachdem Hr. Blessing die neue Küche vorab unkompliziert und umgehend in Augenschein genommen bzw. für uns vermessen hat. Im Anschluss haben wir grob geschildert, wie unsere „Traumküche“ aussehen soll, und schon ging es an die Auswahl der einzelnen Elemente.

3D-Küchenplanung vom Küchenkontor
Unsere 3D-Planung vom Küchenkontor

Zuerst haben wir unsere Eckdaten festgehalten, ehe es bereits in den Nebenraum mit den verschiedensten Fronten ging. Natürlich ist man in so einem Moment erst einmal erschlagen, aber da wir mittlerweile schnell Entscheidungen treffen können, fiel uns die Auswahl nicht ganz so schwer: wir haben uns letztendlich für Fronten in „matt Alpinweiss“ entschieden. Der Katalog mit den einzelnen Griffen war noch mal eine Herausforderung, aber zum Glück hatte Kathrin eine genaue Vorstellung. Auch ein kleiner Apothekerschrank musste unbedingt sein. Bei der Farbe der Arbeitsplatte waren wir uns ebenfalls schnell einig: eine „Eiche Ontario“ Nachbildung ist es geworden. Da wir unbedingt verhindern wollten, dass wir diese Arbeitsplatte regelmäßig einölen müssen, um Flecken zu verhindern. Das war ein wenig das Problem mit unserer alten Küche, denn irgendwann verliert man die Lust, die Platte ständig zu bearbeiten. Und wir haben das gefühlt nur ein oder zwei Mal getan…

Der Arbeitsbereich

Natürlich durften auch neue Küchengeräte nicht fehlen, dabei haben wir uns für eine Paket von Grundig mit fünf Jahren Garantie entschieden. Im Nachhinein hätten wir sicherlich noch etwas mehr auf leisere Geräte achten sollen. Denn sowohl die Spülmaschine als auch der Kühlschrank sind im Betrieb ziemlich laut und bei einem großen Wohnzimmer mit integrierter Küche manchmal etwas störend. Aber hinterher ist man ja immer schlauer… Dafür haben wir jetzt eine Kühl-Gefrierkombination, die man nicht mehr abtauen muss. Das war vorher bei unserem alten Gerät immer ein lustiger Spaß… Und auch die Dunstabzugshaube hat etwas Futuristisches an sich und sieht eher aus wie ein Flachbildfernseher. Aber dafür funktioniert diese einwandfrei.

Ein Highlight ist die integrierte Beleuchtung in den zentralen Hängeschränken, die mit matten Glasscheiben ausgestattet sind. Das Licht ist in verschiedenen Helligkeitsstufen dimmbar und spendet der Küche ein sehr warmes Licht. Aber der größte Unterschied zum kleinen „Küchenblock“ vorher ist: wir haben endlich genug Stauraum und müssen keine Küchenutensilien mehr im sichtbaren Bereich auf den Schränken lagern. Das ist ein toller Vorteil, vor allem für ordnungsliebende Menschen, wie wir es sind. Allerdings haben wir unseren Umzug auch genutzt, um uns von einigen nicht mehr benötigten Gegenständen zu trennen. Wenn man diesen Prozess immer mal wieder durchführt, ist das auf jeden Fall ein sehr gutes Gefühl.

Würden wir wieder beim Küchenkontor einkaufen?

Diese Frage kann ich klar mit einem „JA“ beantworten. Sowohl die Planung als auch die Montage war einwandfrei. Uns ist natürlich bewusst, dass man bei einer Einbauküche sicherlich immer einen etwas höheren Preis zahlen muss, aber das war es uns in diesem Fall wert. Denn wir haben hier eindeutig gute Qualität erhalten, so zumindest der Stand nach zwei Monaten in Benutzung. Auftretenden Probleme wurden bei der zweitägigen Montage im Handumdrehen gelöst, auch wenn einmal eine Steckdose nicht passend vorhanden war. Danke an dieser Stelle für die unkomplizierten Ideen und die schnelle Umsetzung.

Auch die Kontaktaufnahme bzw. ein Feedback erreicht den Kunden teilweise außerhalb der Geschäftszeiten, was für den Kundenservice des Unternehmens spricht. Es handelt sich bei der Küchenkontor GmbH zwar nur um ein sehr kleines Küchenstudio, aber nicht immer muss es eine große Marke sein. Es hat Vorteile, in den Genuss des Services und der Rundumbetreuung eines kleinen Handwerkbetriebes zu kommen. Direkt in unmittelbarer Nähe befindet sich auch das Möbelhaus Ruhr, wo wir ebenfalls fündig geworden sind.

Update – 19.07.2018: Wie schon beschrieben, der Aufbau und die Installation der Geräte war klasse. Aber sobald der Kauf einmal abgewickelt ist, reagiert der Küchenkontor anscheinend nicht mehr so schnell auf Anfragen per E-Mail, die sich mit dem Support befassen. Denn bei unserer Spülmaschine scheint eine Dichtung teilweise nicht richtig zu sitzen. Zeitweise hatten wir eine feuchte Stelle am Rahmen, was sich im Moment anscheinend wieder behoben hat. Mal abwarten, ob es so bleibt. Auf jeden Fall sind zwei unserer Anfragen unbeantwortet geblieben… Da hätten wir uns mehr Unterstützung gewünscht, auch auf diesem Kommunikationsweg.

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