Immer dabei: der kleine Fitbit one

Mein Fitbit one

Es ist an der Zeit, einen meiner treuesten Begleiter seit einem Jahr vorzustellen, den Fitbit one. Nach etlichen Jahren, wo ich relativ viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, fiel die Entscheidung, ein eigenes Auto anzuschaffen. Meine fehlende Bewegung wollte ich ab diesem Zeitpunkt tracken, um mich bewusst mehr zu bewegen. Somit war schnell klar, ich brauche einen Fitnesstracker.


Erst probierte ich es mit einer Handy-App. Doch eigentlich habe ich das Handy nicht immer bei mir, vor allem im Büro lasse ich es gerne einmal, wo es sonst liegt: im Schrank, um möglichst wenig Unterbrechung zu haben. Da ich seit einiger Zeit auch keine Armbanduhren mehr trage und nicht gleichzeitig wollte, dass mein Puls ständig überwacht wird, fiel die Wahl auf einen kleinen Tracker für die Hosentasche. Dabei hat mich der „Fitbit one“ am meisten überzeugt. Dank eines tollen Preis-Leistungsverhältnisses, ich habe meinen kleinen Mitbewohner für 50 € neu bei Ebay erworben, war die Wahl relativ einfach.

Alle zwei Wochen muss der Tracker einmal an den Strom, was echt nicht störend ist. Denn in kürzester Zeit ist er komplett aufgeladen.

Mehr als drei Millionen Schritte in einem Jahr

Screenshot von meinen 3 Mio. Schritten

Als Ziel habe ich mir die anfangs viel propagierten 10.000 Schritte gesetzt. Aber diese erreicht man nicht wirklich, wenn man sich nicht ganz bewusst während der Arbeitszeit (in der Mittagspause) und im Anschluss bewegt. Somit habe ich das Ziel etwas nach unten korrigiert, auf 8.000 Schritte. Die schaffe ich eigentlich fast jeden Tag, seit Juli 2016 habe ich jetzt knapp 3 Mio. Schritte hinter mir und somit trotz Umstieg auf das Auto meine komplette Bewegung beibehalten. Es wird also Zeit, sich neue Ziele zu setzen. Vielleicht werden es ja zukünftig die angesprochenen 10.000 Schritte. Die Frage ist nur, ob dann auch Sporteinheiten hinzu gezählt werden sollten.t

Ich muss dazusagen, beim Sport habe ich den „Fitbit one“ nicht immer mit dabei, demnach werden es noch mehr Schritte gewesen sein.

Besonders hilfreich ist die Funktion eines stummen Alarms, wenn man das Gerät einmal verlegt hat. Das ist bei mir durchaus schon mal vorgekommen. Einmal ist er auch im Wolle-Korb meiner Eltern wieder aufgefunden worden… Die Folge waren knapp zehn Tage ohne jegliche Messung.

Fitbit one beschert „Motivationspush“

Insgesamt bleibt aber festzuhalten, dass man mit einem solchen Tracker gerne noch mal einen Funken Motivation verspürt, wenn man kurz vor seinem Ziel ist. Das Erfolgsgeheimis sind auf jeden Fall Spaziergänge in der Mittagspause und nach der Arbeit. Während ich im Büro an die 2-3.000 Schritte zurücklege, weil ich mich auch an grundsätzliche Vorgaben halte: keine Fahrstühle und Rolltreppen zu nutzen. Und lieber jede Stunde einmal in Richtung Küche marschieren, als zwei bis drei Stunden am Stück vor dem PC zu hocken. Als Schreibtischtäter laufe ich ja doch schon Gefahr, mich an dieses Verhalten zu gewöhnen.

Mehr Informationen zu dem Thema findest du auf dem Blog „Marathonfitness“ und der entsprechenden Anleitung zu den 10.000 Schritten von Mark Maslow.

1 Kommentar

  1. Glückwunsch, Daniel! Die Jahresbilanz zeigt wunderbar, wie kleine Fortschritte sich zu fast übermenschlich erscheinenden Erfolgen aufsummieren – über 3 Millionen Schritte erscheinen im ersten Moment unerreichbar. Aber auf den einzelnen Tag heruntergebrochen sieht die Sache ganz anders aus. Der Lohn sind dann mehr als Zahlen…ich würde fast schon sagen: Ein neues Körpergefühl.

    Danke für die Erwähnung und alles Gute!
    Mark

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